GRENZEN (ER)LEBEN

Arteplage, Expo | Biel (CH) | 2002

Limits, Krisen, Tabus… Grenzen. Es braucht Mut, Grenzen zu überwinden, Krisen zu meistern und Tabus zu brechen. Im vielschichtig audiovisuell dramatisierten Raum des Ausstellungspavillons „Viv(r)e les frontières, Grenzen (er)leben“ wurden Momente der Überschreitung fokussiert. Grenzsituationen unserer individuellen und kollektiven Erfahrungen, Kultur und Vorurteile wurden erfahrbar und erlebbar. Die Besucher wurden zu Grenzgängern und Gratwanderern ihrer eigenen Emotionen. Im Inneren des Pavillons betraten sie einen medialen Erzählraum, der in sieben Geschichten Momente der Überschreitung erleben ließ. Auf 28 Leinwänden waren lebensgroße Abbilder von Menschen sichtbar, die sich jeweils als die Protagonisten von Grenzsituationen erwiesen.


In 28 hinter diesen Leinwänden befindlichen Kabinen wurden die Besucher in Form von stark verdichteten Hörspielen zum Subjekt einer dramatischen Situation – die zugleich ein gesellschaftlich brisantes Thema umriss. Bald übertraten die bisher isoliert agierenden Figuren die Grenze ihres Aktionsrahmens und begannen zu interagieren, bildeten Gruppen, Gesellschaften – eine Welt. Der folgende dramatische Showdown erweiterte den Raum in seinen Dimensionen und machte ihn zu einem „begehbaren Film“. Die 28 Projektionsflächen verbanden sich zu einer einzigen, großen 360° Leinwand.

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Limits, Krisen, Tabus… Grenzen. Es braucht Mut, Grenzen zu überwinden, Krisen zu meistern und Tabus zu brechen. Im vielschichtig audiovisuell dramatisierten Raum des Ausstellungspavillons „Viv(r)e les frontières, Grenzen (er)leben“ wurden Momente der Überschreitung fokussiert. Grenzsituationen unserer individuellen und kollektiven Erfahrungen, Kultur und Vorurteile wurden erfahrbar und erlebbar. Die Besucher wurden zu Grenzgängern und Gratwanderern ihrer eigenen Emotionen. Im Inneren des Pavillons betraten sie einen medialen Erzählraum, der in sieben Geschichten Momente der Überschreitung erleben ließ. Auf 28 Leinwänden waren lebensgroße Abbilder von Menschen sichtbar, die sich jeweils als die Protagonisten von Grenzsituationen erwiesen.


In 28 hinter diesen Leinwänden befindlichen Kabinen wurden die Besucher in Form von stark verdichteten Hörspielen zum Subjekt einer dramatischen Situation – die zugleich ein gesellschaftlich brisantes Thema umriss. Bald übertraten die bisher isoliert agierenden Figuren die Grenze ihres Aktionsrahmens und begannen zu interagieren, bildeten Gruppen, Gesellschaften – eine Welt. Der folgende dramatische Showdown erweiterte den Raum in seinen Dimensionen und machte ihn zu einem „begehbaren Film“. Die 28 Projektionsflächen verbanden sich zu einer einzigen, großen 360° Leinwand.

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Credits

Eine Produktion von mediamutant Filmproduktion GmbH & Co. KG im Auftrag der ATELIER BRÜCKNER GmbH

 

KUNDE

Interkantonale Trägerschaft der 8 Grenzkantone

 

LEAD-AGENTUR/ SZENOGRAFIE

ATELIER BRÜCKNER GmbH

 

HARDWARE PLANUNG

Lightandmagic

 

AUFGABEN MEDIAMUTANT

Kreativdirektion, Konzept, Design, Skript, Storyboard mit Uwe R. Brückner, Dreharbeiten, Technische Planung, Schnitt, Motion Design, Animation, Implementierung, Projektmanagement

Autor und Regie Hörspiele: C. Barthelmes

Musik und Sounddesign: Komplex17

 

Kreativdirektion/ Regie/ Projektleitung

Marc Tamschick

 

Fotos

Juraj Liptàk

Awards

Art Directors Club (ADC), 2003, Auszeichnung

Technische Details

Doppelseitige 360° Projektion

14 Projektoren

20m x 3m x 20m

28-Kanal Software

Dreharbeiten auf SP

4-Kanal-Sound